Der Markt In Hamburg lebt Anna seit drei Wochen. Ihre kleine Küche ist fast leer. Heute Abend kommt die Nachbarin zum Essen, und der Markt schließt bald. Anna kennt fast keine Wörter. Sie kennt ja, nein, bitte, danke, was, wie viel und eins. Sie hat Geld in der Hand. Sie geht zu einem Tisch mit Essen. Hinter dem Tisch steht ein Verkäufer. Anna zeigt auf ein Brot. Sie sagt: „Bitte. Das hier.“ Der Verkäufer nimmt eine kleine Flasche Wasser. Er legt sie in ihre Tasche. „Das?“ Anna sagt: „Nein.“ Sie zeigt wieder auf das Brot. „Das hier, bitte.“ Der Verkäufer nimmt zwei rote Äpfel. Er legt die Äpfel auf den Tisch. „Diese?“ Anna sieht die Äpfel an. Dann sieht sie den Verkäufer an. „Nein. Das hier.“ Sie zeigt noch einmal. Der Verkäufer nimmt jetzt einen großen Sack. Der Sack ist schwer. Er stellt den Sack vor Anna. „Das?“ Anna macht große Augen. „Nein, nein.“ Der Verkäufer lacht kurz. Er sagt: „Okay, kein Sack.“ Er stellt den Sack zurück. „Nicht das.“ Anna zeigt auf das Brot. Sie sagt: „Bitte. Das. Dieses.“ Der Verkäufer sieht auf ihre Hand. Er sieht auf das Brot. Dann nimmt er das Brot selbst. Er hält es hoch. „Brot“, sagt er langsam. „Brot.“ Anna sieht seinen Mund an. Sie sagt: „Brut.“ Der Verkäufer legt eine Hand auf den Tisch. Er sagt: „Brot, bitte.“ Anna sagt: „Brot.“ Der Verkäufer sagt: „Ja. Brot.“ Anna gibt ihm das Geld. „Brot, bitte.“ „Ja“, sagt der Verkäufer. „Ein Brot.“ Er nimmt ein Brot und legt es in ihre Tasche. Dann nimmt er ein zweites Brot. Anna sagt: „Nein, eins.“ „Das zweite ist für heute Abend“, sagt der Verkäufer. „Bitte.“ Er legt auch das zweite Brot in die Tasche. Anna sieht in die Tasche. „Wie viel?“ Der Verkäufer zeigt auf das Geld. „Ein Geld.“ Dann nimmt er eine Münze zurück. „Das reicht.“ Anna zählt langsam. „Eins, zwei.“ Der Verkäufer sagt: „Ja. Zwei Brote.“ Anna sagt: „Danke.“ Sie nimmt die Tasche. „Danke für Brot.“ „Bitte“, sagt der Verkäufer. „Brot ist gut.“ Anna geht aus dem kleinen Markt. Die Tasche ist nicht schwer. Auf der Straße bleiben viele Menschen. Ein Auto fährt langsam vorbei. Anna geht weiter. Sie schaut auf die Tasche. Sie sagt leise: „Brot.“ Dann geht sie über die Straße. Sie hat noch Geld in der Hand. Sie sieht die Häuser und die Tür. Sie sagt noch einmal: „Brot.“ Anna geht die Treppe hinauf. Sie bleibt vor ihrer Tür stehen. Oben an der Treppe wartet die Nachbarin.