Die Pflanze im Büro Heute beginnt Jonas in seinem neuen Büro in Wien. Er hat einen Tisch, einen Stuhl und eine kleine Lampe. Auf dem Tisch steht noch nichts. Jonas will heute eine Pflanze kaufen. In der Mittagspause geht Jonas in ein kleines Geschäft. Eine Verkäuferin steht bei den Pflanzen. Jonas sieht die Pflanzen an. Eine Pflanze hat große grüne Blätter. „Wie viel kostet diese Pflanze?“, fragt Jonas. „Fünfzehn Euro“, sagt die Verkäuferin. Jonas sieht auf sein Geld. „Ist sie gut für ein Büro?“ „Ja“, sagt die Verkäuferin. „Sie braucht wenig Wasser.“ „Wie viel Wasser braucht sie?“ „Einmal in der Woche. Nicht mehr.“ Jonas nimmt den Topf. „Dann nehme ich diese Pflanze.“ „Sie brauchen auch einen Teller“, sagt die Verkäuferin. „Warum?“ „Das Wasser geht sonst auf den Tisch.“ Jonas nimmt einen Teller. Er gibt der Verkäuferin das Geld. Dann geht er mit der Pflanze zurück zum Büro. Im Büro stellt Jonas die Pflanze auf den Tisch. Der Topf steht neben der Lampe. Jonas sieht die Pflanze an. Dann sieht er auf die Uhr. „Heute ist Montag“, sagt Jonas. „Am Montag bekommt die Pflanze Wasser.“ Er holt ein Glas. Er gibt der Pflanze Wasser. Ein wenig Wasser läuft auf den Teller. „Nicht mehr“, sagt Jonas. „Das hat die Frau gesagt.“ Am Abend macht Jonas die Lampe aus. Er nimmt die Pflanze nicht mit. Er geht nach Hause. Am nächsten Morgen sieht Jonas zuerst die Pflanze. Die Blätter sind grün. Jonas macht Kaffee und sieht wieder zur Pflanze. „Du bist noch da“, sagt er. Am Mittwoch arbeitet Jonas lange. Er sieht die Pflanze nur kurz. Am Donnerstag vergisst er die Pflanze. Am Freitag sieht er sie wieder. „Sonntag ist nicht Montag“, sagt Jonas. „Du bekommst erst am Montag Wasser.“ Am Montag gibt Jonas Wasser. Er gibt zu viel Wasser. Der Teller ist voll. Jonas nimmt den Topf und leert den Teller. „Nicht mehr“, sagt er. „Nicht mehr.“ Die Woche danach ist Jonas krank. Er bleibt zu Hause. Am Freitag geht er wieder ins Büro. Die Erde im Topf ist trocken. Ein Blatt liegt auf dem Tisch. Jonas bleibt vor dem Tisch stehen. Er nimmt ein Glas Wasser. Dann wartet er. Er nimmt noch ein Glas Wasser. „Du brauchst Wasser“, sagt Jonas. „Aber nicht zu viel.“ Er gibt ein Glas Wasser. Dann stellt er den Topf näher ans Fenster. Dort ist mehr Licht. Am Montag ist die Pflanze noch da. Zwei Blätter stehen wieder oben. Jonas sieht sie an. Er nimmt den Kalender und macht einen Kreis um den Tag. „Noch drei Wochen“, sagt Jonas. In der zweiten Woche gibt Jonas der Pflanze Wasser. Er macht nur ein Glas voll. In der dritten Woche macht er dasselbe. In der vierten Woche kommt er am Montag früher ins Büro. Jonas stellt die Pflanze vor sich. Er sieht auf die Blätter. Er sieht auf die Erde. Die Erde ist trocken. „Ein Glas?“, fragt Jonas. Er wartet kurz. Dann nimmt er das Glas und gibt Wasser in den Topf. „Ein Glas“, sagt Jonas. „Nicht mehr.“ Er nimmt den Kalender. Vier Wochen sind vorbei. Jonas stellt den Kalender neben die Pflanze. Dann nimmt er seinen Stuhl und setzt sich an den Tisch. Nach einer Weile steht Jonas wieder auf. Er nimmt den Teller unter dem Topf weg. Der Teller ist leer. Jonas stellt ihn zurück. „Morgen wieder“, sagt Jonas. Dann macht er die Lampe an und beginnt zu arbeiten.